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Ein Autor im Wohnzimmer

An diesem Sonntagmorgen möchte ich euch mal von meinem gestrigen Abend berichten. Mir schwirrt noch immer der Kopf von den vielen neuen Eindrücken und unzähligen Informationen und Tipps und und und ... Dank der Kreativität eines Freundes, der eine Wohnzimmerlesung gewonnen hatte, bekamen wir Besuch von Carsten Steenbergen, der uns in lockerer und extrem gekonnter Weise aus seinen Werken "Teufelsacker" und "Steamtown" vorgetragen hat. Es war für mich die erste Lesung dieser Art und ein absolutes Erlebnis! Nicht nur die Art, wie Carsten vorgelesen hat, auch die vielen netten Anekdoten und Geschichten nebenbei und nicht zuletzt die vielen nützlichen Tipps für mich als Autorin haben den Abend zu etwas ganz Besonderem gemacht. Wir haben alle während der Lesung völlig die Zeit aus den Augen verloren und hätten dem Autor wahrscheinlich noch stundenlang zuhören können.  Und plötzlich erscheint es mir gar nicht mehr so beängstigend, nach der Veröffentlichung meines...

Exposé - Grauen oder Chance?

Zum wiederholten Male habe ich mir nun das Exposé meiner neuen Trilogie vorgenommen und verändert. Manchmal ist das Verfassen eines Exposés aufwändiger als das Schreiben der Geschichte selbst. Es scheint unmöglich, eine Riesenhandlung mit allen Nebenhandlungen und Wendungen auf drei Seiten zusammenzufassen und schwierig, dabei die richtigen Handlungen heraus zu filtern. Und dann soll das Ganze auch noch spannend zu lesen sein und zumindest ein bisschen den eigenen Stil zeigen ...!   Gustave Courbet, Selbstportrait Doch bei allem Haareraufen hat ein Exposé etwas Gutes.  Wenn man - so wie ich - ohne detaillierten Plan sondern eher mit einem groben Grundgerüst an die Arbeit geht, hilft diese kleine Zusammenfassung, eventuelle Denkfehler oder Nicht-ganz-runde Zusammenhänge zu erkennen. Da ich so den roten Faden genauer heraus arbeiten muss, kann ich erkennen, ob er auch wirklich in der gesamten Geschichte als solcher zu erkennen ist - oder ob ich zwischendurch vielleicht in...

Nun ist es amtlich - der Titel meines Debütromans!!

Nachdem ich rasend schnell einen Verlagsvertrag bekommen habe, mühsam einen neuen Titel gesucht und das Manuskript abgeliefert hatte, musste ich mich erst einmal in Geduld üben. Gar nicht so leicht, wenn man so ungeduldig ist wie ich. Aber nun darf ich voll Stolz und Freude verkünden, dass der Titel vom Verlag frei gegeben und bereits auf meiner Autorenseite beim Bookshouse Verlag veröffentlicht wurde! Ihr dürfte euch also im Frühjahr auf  Band 1 "Mächtiges Blut"  meiner ersten eigenen Vampirreihe "Nachtahn" freuen!  In diesem Sinne noch eine winzig-kleine Leseprobe aus meinem Debüt (unlektoriert und unkorrigiert):  " ... Ich probierte einiges aus, band dann aber nur den oberen Teil meiner Haare zurück. Keine Ahnung, warum sie nicht auf lange Haare stand, aber nun sah ich ein bisschen aus wie dieser Fußballer auf dem Foto. Nur blasser. Und ich konnte kein Fußball spielen. Aber dafür war ich unsterblich. Ich würde sagen, eins zu null für den Vam...

Neulich im Spielzeugladen

Wenn man Kinder hat, erlebt man "andere" Dinge. Letztens hab ich noch zwischen Feen und Kobolden den größten Erdbeerkuchen der Welt bestaunt (oder zumindest Schleswig-Holsteins), und vor ein paar Tagen stieß ich beim Kauf eines Geschenkes für ein anderes Kind auf das hier:  Ein Playmobil-Vampirpärchen!  Ich war begeistert! Vor allem, weil Herr Dracula sogar eine Tolle à la Elvis oder Edward Cullen hat! Na klar mussten die mit. Für mich, auch wenn meine Kleine mir sonderbare Blicke zuwarf und meinte "Du bist eine Mama und kein Kind". Jetzt stehen sie zusammen mit ihrem kleinen goldenen Kerzenhalter auf meinem Klavier. Ach, Playmobil, ich danke euch ;)

Der kleine Unterschied

Es gibt Büüüüüüüüüücheeeeeeeerrr ... und BÜCHER!  Durch die ersteren quäle ich mich eher durch, als dass ich das Lesen wirklich genieße. Ich will wissen, wie die Geschichte weitergeht, denn ich bin chronisch neugierig, aber ich werde mit den Protagonisten nicht warm oder komme einfach nicht in die Geschichte hinein oder stolpere immer wieder über Formulieren, die mir nicht zusagen, die ich nicht verstehe ... Und dann gibt es BÜCHER!. Man ist sofort drin. Einfach so. Und will nicht mehr raus. So ein Buch schleppe ich mit aufs Klo, lege es beim Kochen neben den Herd, nehme es mit, wenn ich meine Kleine vom Turnen abhole, trage es im Haus hoch und runter, falls irgendwo ein paar Minuten Ruhe abfallen. Letztens bin ich sogar mit so einem Buch vor der Nase durch die Stadt gelaufen. Nur, bis ich das Kapitel zu Ende gelesen hatte natürlich! ;) Geht es euch auch so? Und wenn ja: bei welchem Buch war das bei euch so? Ich liebe solche Bücher - und hasse sie gleichermaßen. Denn: sie...

Leselust und Lesefrust

Leider habe ich - wie immer - viel um die Ohren. Dennoch wollte ich euch an dieser Stelle mal ein bisschen was über meine Leselust oder auch Lesefrust erzählen ... Es hat etwas gedauert, bis ich "Die Gräfin der Wölfe", ein Buch meiner Kollegin beim Bookshouse Verlag Isabella Falk, durchgelesen habe. Es ist ein wirklich gut recherchierter und sehr ergreifend geschriebener Historienroman, aber an manchen Stellen etwas langatmig, wie ich finde. Dennoch hat mir die Geschichte sehr gut gefallen, und es war bis auf ein stetiges Wiederholen des Wortes "Allein" im Sinne von Aber sehr schön und flüssig geschrieben und auf jeden Fall empfehlenswert.  Nachdem ich also mit der Gräfin der Wölfe gebangt und gelitten habe, gehe ich jetzt mal wieder auf Monsterjagd mit Anita Blake. Selten bin ich so gut, so schnell und so tief in ein Buch hineingekommen. Ich habe spontan 50  Seiten gelesen und mochte es kaum weglegen! Anita Blake: Vampirjägerin, knallhart und enorm schlagfe...

Mein Beitrag zum gestrigen Welttag des Buches

Ich habe mir neue Bücher gekauft! Eine bunte Mischung, wie immer. Über einige bin ich beim Lesen diverser Bücherblogs gestoßen. Vielen Dank euch fleißigen Lesern und Bloggern für die vielen hilfreichen und vor allem neugierig machenden Rezensionen!  Und: ja, sogar meine Tochter ist auf den Vampir gekommen. Und ich hatte wirklich (!) nichts mehr zu lesen ;))