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Posts mit dem Label "Verlag" werden angezeigt.

Lektoratsservice

  Mein halbes Leben arbeite ich nun schon mit Texten und Sprache. Beruflich im wissenschaftlichen Bereich, nebenberuflich im belletristischen. Ich liebe Texte und ich liebe Geschichten und gebe ihnen gern den letzten Schliff. Dabei bearbeite ich die Texte intensiv und gründlich. Jede Korrektur erkläre ich und stelle zusätzlich ein ehrliches Gesamt-Feedback zusammen, das die wichtigsten Korrekturen, Stärken, aber auch Schwächen des Textes umfasst und erläutert. Lektorat stilistisch und inhaltlich in mindestens zwei Durchgängen, das heißt: Optimierung Ihres Textes, ohne Ihren Stil zu verändern. Nicht nur von fertigen Manuskripten, sondern auch von Exposés, Leseproben, Klappentexten und  jeglichen anderen, auch wissenschaftlichen Texten. Das Lektorat beinhaltet üblicherweise: Prüfung von Satzbau, Füllwörtern, Wiederholungen, Passiv und Erzählperspektive etc..  Aufspüren von Logikfehlern, Längen und Prüfung von Übergängen.  Prüfen von Spannungsbögen, Charakterentwicklung...

Wie findet man als Autor einen Verlag/eine Agentur?

Wie finde ich eine/n Verlag/Agentur? Darum ging es kürzlich beim #Autorensonntag. Wenn nicht über Beziehungen, dann ganz klar durch Klinkenputzen. Buchmessen sind gute Möglichkeiten, Verleger oder andere Entscheidungsträger persönlich kennenzulernen. Natürlich sollte man da nicht mit der Tür ins Haus fallen und mit seinem #Exposé rumwedeln. Aber man kann einen ersten Kontakt herstellen, auf den man sich in der Bewerbung beziehen kann. Sowas ist viel wert, um aus der Flut der Einsendungen herauszustechen. Ansonsten gehe ich wie bei einer normalen Bewerbung vor, suche mir Verlage und Agenturen raus, die mein Genre verlegen/vermitteln (!!) und schicke die geforderten Texte hin. Hier darauf achten, was genau der Verlag haben möchte. Und unbedingt fehlerfreie Texte hinschicken! Aus Respekt vor dem Verlag, aber auch euch selbst gegenüber. Dann heißt es warten... Oftmals ewig, denn ich persönlich habe in den wenigsten Fällen überhaupt eine Rückmeldung bekommen. Manchmal nicht mal eine Eingang...

#IchhelfeKleinverlagen

Heute möchte ich zu einer kleiner Aktion aufrufen und hoffe, viele davon begeistern zu können. Die Mitte Februar verkündete KNV seine Insolvenz, was den Buchmarkt sehr hart getroffen hat. KNV ist einer der führenden Großhändler, über den Buchhandlungen und auch Amazon ihre Bücher beziehen. Mitte Februar erhielten wir die Meldung mit dem Hinweis, dass alle offenen Rechnungen nicht mehr beglichen werden.  Ein heftiger Schlag - vor allem für die Kleinverlage, die auf das Weihnachtsgeschäft angewiesen sind. Auch mich hat es getroffen, denn auch meine Bücher können und werden über die Großhändler bestellt. Ausgerechnet die erste, große Bestellung kann ich nun abschreiben. Dennoch hält sich mein Schaden in Grenzen.  Nicht so der bei den Kleinverlagen, die nun teilweise um ihre Existenz bangen müssen.  Libri, ein weiterer Großhändler, sprang sofort in die Bresche und hat alle offenen Rechnungen auf Schlag beglichen. Das war eine große Erleichterung für uns alle. T...

Über die Sorgfalt

Über die Sorgfalt bei Verlagseinsendungen Dem Thema Sorgfalt muss ich jetzt tatsächlich einen eigenen Beitrag widmen, was an sich schon traurig ist, wenn man bedenkt, dass es hier um Autoren geht, die sich mit Schrift und Sprache beschäftigen und damit Geld verdienen wollen. Wie ihr wisst, bin ich Herausgeberin der Einhorn-Anthologie im Talawah Verlag. Ich sitze also zum ersten Mal "auf der anderen Seite" und möchte euch mal meine Erfahrungen schildern und gleichzeitig einen kleinen Aufruf starten In der Ausschreibung ist eine äußere Form explizit vorgegeben: Informationen zur Form: - alle Einsendungen bitte in neuer Rechtschreibung - als Word- oder PDF-Dokument - in Normseite mit Zeilenabstand 1,5; Schriftgröße 12; Courier New - auf Silbentrennung bitte verzichten - mit einer Kurzvita & Autorenfoto als separates Dokument - jede Seite bitte mit Seitennummer, Name und Kontaktdaten versehen Ich bin erschrocken darüber, mit welchem...

Exposé - Grauen oder Chance?

Zum wiederholten Male habe ich mir nun das Exposé meiner neuen Trilogie vorgenommen und verändert. Manchmal ist das Verfassen eines Exposés aufwändiger als das Schreiben der Geschichte selbst. Es scheint unmöglich, eine Riesenhandlung mit allen Nebenhandlungen und Wendungen auf drei Seiten zusammenzufassen und schwierig, dabei die richtigen Handlungen heraus zu filtern. Und dann soll das Ganze auch noch spannend zu lesen sein und zumindest ein bisschen den eigenen Stil zeigen ...!   Gustave Courbet, Selbstportrait Doch bei allem Haareraufen hat ein Exposé etwas Gutes.  Wenn man - so wie ich - ohne detaillierten Plan sondern eher mit einem groben Grundgerüst an die Arbeit geht, hilft diese kleine Zusammenfassung, eventuelle Denkfehler oder Nicht-ganz-runde Zusammenhänge zu erkennen. Da ich so den roten Faden genauer heraus arbeiten muss, kann ich erkennen, ob er auch wirklich in der gesamten Geschichte als solcher zu erkennen ist - oder ob ich zwischendurch vielleicht in...

Frag nie, wenn Du die Antwort nicht wissen willst

So, meine lieben Leser, ich habe gerade mit meiner Verlegerin gesprochen und mal ganz vorsichtig angefragt, wann mein Manuskript denn ins Lektorat/Korrektorat geht. Die Veröffentlichung ist zwar erst in einem Jahr geplant, aber ich wollte ja doch wissen, wo ich stehe.  Ende des Jahres, etwa - war die ernüchternde Antwort.  Dass es der Reihe nach gehen muss, war mir klar, aber  so lang noch?! *schnief* Dann heißt es wohl erst einmal Füße hoch, ein Glas Wein für die Nerven und zur Inspiration ein gutes Buch. In diesem Sinne: Prost! Eure Sandra