Direkt zum Hauptbereich

Moonchild - Textschnipsel "Edmund"

Wie bereits angekündigt, will ich euch und mir die Wartezeit auf meinen vorerst letzten Vampirroman "Moonchild - Wiege der Dunkelheit" ein wenig versüßen und euch die Welt und die Charaktere ein bisschen näher vorstellen. Rosalia hatten wir ja bereits. Jetzt kommt EDMUND an die Reihe:
Edmund lebt schon sehr lange als Vampir, ist mit allen Wassern gewaschen und geht über Leichen - wörtlich sowie buchstäblich. Er verfolgt nur ein Ziel und um das zu erreichen, dafür ist ihm jedes Mittel recht. Er strebt nach Macht und dadurch nach Unabhängigkeit. Das lässt ihn kalt und berechnend wirken, was er tatsächlich ist, sofern es seinem Ziel dienlich ist, aber natürlich hat er auch eine andere Seite. Wer meine Bücher kennt, weiß ja, dass meine Figuren und Gegebenheiten selten nur schwarz oder nur weiß sind. Und so bewegt sich auch Edmund in dieser Grauzone. Hier einen kleinen TEXTSCHNIPSEL für euch. Ich bin gespannt, ob er euch neugierig auf mehr von Edmund Frorsgard machen kann.
"Er grinste und nahm seinen ruhelosen Gang durch das Zimmer wieder auf. Normalerweise hatte er sich unter Kontrolle, doch im Moment sah ihn ja niemand.
Donelli sollte sich ein Beispiel an ihm nehmen, denn sein offensichtliches Interesse an Rosalie war sein größter Schwachpunkt. Ihre Weigerung machte das Ganze sogar noch interessanter.
Hatte er endlich etwas gefunden, um Donelli ein für alle Mal loszuwerden? Edmund blieb stehen und spürte einem Gefühl nach, das ihn vage an Skrupel erinnerte. Etwas, das er sich schon vor langer Zeit abgewöhnt hatte. Mitgefühl und Nachsicht hatten in seiner Welt keinen Platz. Dennoch … Wollte er Rosalie wirklich auf diese Weise benutzen? ..."
Sein Symbol in dem Roman ist übrigens der Turm, wundervoll ersonnen und gezeichnet von Amalia Zeichnerin ziert er immer seinen Part der Geschichte.

Das Buch wird noch weitere Verzierungen haben und kann schon jetzt bei mir VORBESTELLT werden. Es sind 566 Seiten Lesespaß und kostet 16.90 Euro. Das E-Book wird es wieder exklusiv über Amazon geben.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Autorentipp: Normseite einrichten

Über die mangelnde Sorgfalt bei Verlagseinsendungen hatte ich ja bereits im Rahmen meiner Autorentipps berichtet ( hier geht's zum Artikel ). Heute widme ich mich aus dem Anlass dem Einrichten der Normseite. Was ist eine Normseite? Frei nach Wikipedia: Die Normseite ist eine Hilfsgröße, damit im Vorwege der Gesamtumfang abgeschätzt werden kann.  Wie ihr wisst, ist eine Buchseite nicht gleich einer DIN A 4 Seite. Um dennoch in etwa abschätzen zu können, wie viele Buchseiten das fertige Buch nachher hat, hat man sich die Normseite ausgedacht.  Muss ich mich daran halten? JA! Auch wenn es "nur" um eine Ebook-Veröffentlichung geht? JA! Auch bei Anthologieausschreibungen und Schreibwettbewerben? JA! Generell gilt: die Vorgaben auf der Verlagsseite beachten - ohne Wenn und Aber! Wie richte ich die Normseite ein? Grundsätzlich gilt: (ca.) 30 Zeilen à 60 Anschläge. Da es jedoch mühsam ist, alles durchzuzählen, kann man in den meisten Schreibprogrammen das L

Autorentipp: Wie schreibe ich eine Vita?

Als Herausgeberin der Einhornanthologie  bin ich über viele kreative Lebensläufe gestoßen und widme mich deshalb heute dem Thema Vita und wie man sie schreibt. Auch die Vita ist Bestandteil einer Bewerbung bei einem Verlag und sollte sorgfältig und in der richtigen Form verfasst werden. ( Zur gebotenen Sorgfalt habe ich bereits einen Artikel geschrieben ( siehe hier ) ). Nun geht es weiter mit: Wie schreibe ich eine Vita? Vorweg unterscheiden wir zwischen "normaler" Vita und Kurzvita. Die längere Form bietet sich für die Bewerbung bei einem Verlag an, falls nicht ausdrücklich anders gefordert (hier bitte IMMER den Ausschreibungstext des Verlags genau lesen und beachten!). Eine Kurzvita kommt zum Beispiel auch ins fertige Buch hinein oder wird ggf. auf der Verlagsseite veröffentlicht, sobald ein Vertrag zustande gekommen ist. Oder sie wird explizit angefordert, entweder vom Verlag, der Presse oder dem Veranstalter, bei dem man eine Lesung halten möchte. Es ist als

Schreibtipp: Plotten leicht gemacht

Sobald man sich als Schreiberling näher mit dem Schreiben beschäftigt, stößt man unweigerlich auf den Begriff "Plotten".  Was ist das eigentlich und wie mach ich das?   Den Fragen möchte ich bei meinen heutigen Schreibtipp "Plotten leicht gemacht" auf den Grund gehen. So sah mein erster geplanter Plot zum zweiten Teil meiner Mystery-Reihe "Die Seelenspringerin" aus Der Plot ist eine erste Zusammenfassung Deiner Geschichte mit allen Höhe- und Tiefpunkten. Manche gehen da ganz detailliert Kapitel für Kapitel vor, arbeiten vorgestellte Charaktere aus und pflegen viel Hintergrundwissen ein. Andere skizzieren stichpunktartig die größten Ereignisse und Highlights. Manche halten sich beim Schreiben strikt daran, andere brauchen ihren Freiraum. Vorteil ist unbestritten, dass man schon vor dem eigentlichen Schreiben Logikfehler und lose Enden erkennen und ausmerzen kann. Nachteil ist vermutlich die Ungeduld, denn Plotten kostet Zeit.  Kai Meyer erzä