Direkt zum Hauptbereich

Buchtipp: Liane Mars - Funkenmagie

Heute möchte ich euch das neue Buch einer ganz lieben Kollegin vorstellen, die so wie ich bereits beim Bookshouse Verlag veröffentlicht hat und nun mit ihrer "Funkenmagie" beim Drachenmond Verlag untergekommen ist. Liane Mars ist eine sehr sympathische und pfiffige Kollegin. Ich hab sie mal zu ihrem neuen Roman ausgequetscht:


Buchtitel
Funkenmagie

Nach „Dem Band der Magie“ nun „Funkenmagie“ – die Magie hat es Dir ganz offensichtlich angetan. Warum?
Ich finde, die Magie hat so viele tausend Facetten. In vielen Büchern wird sie als etwas ziemlich Gutes dargestellt. Ich habe mich gefragt: Was, wenn die Magie eben nicht nur so supertoll ist? Wenn sie Menschen oder Wesen nicht nur stärker macht, sondern auch ihre Gefahren birgt? Das fand ich total spannend. Deshalb dreht sich im nächsten Buch „Bin hexen. Wünscht mir Glück“ auch wieder alles um die Magie und ihre Schattenseiten.

Schreibst Du noch in einem anderen Genre?
Ich schreibe parallel zu meinen Fantasyromanen noch Heftromane. Das sind diese kleinen Heftchen, die man meistens im Urlaub oder im Krankenhaus liest. Darüber bin ich dann zu meinem ersten Liebesroman gekommen, der auch einen kleinen Wettbewerb gewonnen hat und jetzt bei books2read erscheinen wird. Seitdem bin ich vom Genre überzeugt.

Was liegt Dir mehr? Und warum?
Wenn ich mich entspannen will, dann schreibe ich Fantasy. Da fließt es einfach und ich kann mir die Welt so basteln, wie sie mir gefällt. Das ist meine richtige Leidenschaft und da gerate ich schnell in Schreibwut. Meine Liebesromane sind tatsächlich mehr Arbeit-arbeit. Sie machen mir auch wahnsinnig Spaß, aber da gerate ich nicht so in Schreibleidenschaft, weil ich immer wieder recherchieren muss. Die Heftromane habe ich anfangs hauptsächlich gemacht, um Geld zu verdienen. Mittlerweile machen sie mir total Spaß, weil ich mich in dieser heilen Welt einfach wohl fühle. Da ist es ein Funken-Leidenschaft. Bei den Fantasybüchern ist es allerdings eine lodernde Flamme.

Hast Du eine Lieblingsstelle?
Das stammt aus meinem neuesten Fantasyroman „Bin hexen. Wünscht mir Glück.“


Warum schreibst Du? Was fasziniert Dich am Autorendasein?
Anfangs habe ich geschrieben, um zu entspannen. Das war mein Hobby. Meien Flucht in Welten, mit Charaktere, die ich selbst bestimmen konnte. Mittlerweile schreibe ich auch für die Leser. Jetzt, wo tatsächlich Menschen meine Bücher lesen, freue ich mich noch mehr über Wendungen, über Überraschungen und über Geschichten, die ich ihnen gerne zeigen möchte.



Was war das skurrilste Erlebnis, seit Du Autorin bist in Zusammenhang mit Deinen Büchern/Lesern/Verlagsleuten?
Als mein Arbeitskollege auf mich zu kam und ganz aufgeregt erklärte, er habe eine Zwillingsschwester von mir entdeckt. Die sähe mir total ähnlich. Er habe das Buch von ihr gelesen, wirklich gut! Erst habe ich nicht gecheckt, was er meinte, bis er mir meine „Zwillingsschwester“ auf Facebook zeigte. Liane Mars ist ja ein Pseudonym. Er hatte mich als Pseudonym entdeckt, aber gedacht, die sähe mir nur erstaunlich ähnlich. Seitdem wissen auch meine Kollegen, dass ich schreibe (was ich bis dahin noch nicht bekannt gegeben hatte).


Wenn Du einen Wunsch frei hättest, was würdest Du Dir wünschen?
Ein Einhorn im Garten.

Wie wird es mit Dir weitergehen? Was kann man noch von Dir lesen oder was wird man demnächst von Dir lesen können?
Jetzt erscheint zunächst eine Kurzgeschichte von mir in der Anthologie „The U-Files, die Einhornakten“ im Talawah Verlag. Danach kommt „Liebe braucht kein Hitzefrei“ bei books2read als ebook und im Herbst „Bin hexen. Wünscht mir Glück“ beim Drachenmondverlag. Und natürlich Heftromane. Ganz viele Heftromane. Die erscheinen aber unter einem anderen Pseudonym.


Autorenseite, Blog, Facebook, Amazon, Lovelybooks o.ä.

Besondere Aktionen:
Ich mache mit einigen Bloggern am 06. und 07.05. ein Funkenwochenende. Mein neuestes Buch „Funkenmagie“ wird da in allen Facetten beleuchtet. Wortwörtlich.



Liane Mars ist außerdem mit einer tollen Geschichte in "The U-Files. Die Einhorn Akten" vertreten. Die etwas andere Einhorn-Anthologie, bei der ich Herausgeberin bin.

Vielen Dank, liebe Liane, für das schöne Interview - und weiterhin noch magischen Erfolg mit Deinem "Funkenflug"!

Kommentare

  1. Liebe Sandra, danke schön für das Interview! Hat wirklich Spaß gemacht! Und gerade habe ich entdeckt, dass die Einhorn-Anthologie jetzt auf Amazon zu haben ist. Ich alter Kindlefanatiker. Yeee-ha! Wir sehen uns in Kiel - ich freue mich schon wahnsinnig.
    Liane

    AntwortenLöschen

Kommentar posten

Ihre Nachricht wird nach Überprüfung freigeschaltet.

Wenn Sie auf meinem Blog kommentieren, werden die von Ihnen eingegebenen Formulardaten (und unter Umständen auch weitere personenbezogene Daten, wie z. B. deine IP-Adresse) an Google-Server übermittelt. Mehr Infos dazu finden Sie in meiner Datenschutzerklärung (https://sandraflorean-autorin.blogspot.de/p/impressum.html) und in der Datenschutzerklärung von Google (https://policies.google.com/privacy?hl=de)

Sie sind nicht verpflichtet, Ihren vollen Realname anzugeben, sondern können auch anonym einen Kommentar hinterlassen!

Beliebte Posts aus diesem Blog

Autorentipp: Normseite einrichten

Über die mangelnde Sorgfalt bei Verlagseinsendungen hatte ich ja bereits im Rahmen meiner Autorentipps berichtet (hier geht's zum Artikel). Heute widme ich mich aus dem Anlass dem Einrichten der Normseite.


Was ist eine Normseite?
Frei nach Wikipedia: Die Normseite ist eine Hilfsgröße, damit im Vorwege der Gesamtumfang abgeschätzt werden kann. 
Wie ihr wisst, ist eine Buchseite nicht gleich einer DIN A 4 Seite. Um dennoch in etwa abschätzen zu können, wie viele Buchseiten das fertige Buch nachher hat, hat man sich die Normseite ausgedacht. 

Muss ich mich daran halten?
JA!

Auch wenn es "nur" um eine Ebook-Veröffentlichung geht?
JA!

Auch bei Anthologieausschreibungen und Schreibwettbewerben?
JA!

Generell gilt: die Vorgaben auf der Verlagsseite beachten - ohne Wenn und Aber!

Wie richte ich die Normseite ein?
Grundsätzlich gilt: (ca.) 30 Zeilen à 60 Anschläge.

Da es jedoch mühsam ist, alles durchzuzählen, kann man in den meisten Schreibprogrammen das Layout entsprechend einstellen. Wenn D…

Schreibtipp: Plotten leicht gemacht

Sobald man sich als Schreiberling näher mit dem Schreiben beschäftigt, stößt man unweigerlich auf den Begriff "Plotten". 
Was ist das eigentlich und wie mach ich das?



Den Fragen möchte ich bei meinen heutigen Schreibtipp "Plotten leicht gemacht" auf den Grund gehen.

Der Plot ist eine erste Zusammenfassung Deiner Geschichte mit allen Höhe- und Tiefpunkten. Manche gehen da ganz detailliert Kapitel für Kapitel vor, arbeiten vorgestellte Charaktere aus und pflegen viel Hintergrundwissen ein. Andere skizzieren stichpunktartig die größten Ereignisse und Highlights. Manche halten sich beim Schreiben strikt daran, andere brauchen ihren Freiraum.
Vorteil ist unbestritten, dass man schon vor dem eigentlichen Schreiben Logikfehler und lose Enden erkennen und ausmerzen kann. Nachteil ist vermutlich die Ungeduld, denn Plotten kostet Zeit. 
Kai Meyer erzählte auf einer Lesung mal, dass er bis zu drei Monate plottet, ehe er anfängt, die Geschichte zu schreiben. Viele Jungautoren bring…

Autorentipp: Wie schreibe ich eine Vita?

Als Herausgeberin der Einhornanthologie bin ich über viele kreative Lebensläufe gestoßen und widme mich deshalb heute dem Thema Vita und wie man sie schreibt. Auch die Vita ist Bestandteil einer Bewerbung bei einem Verlag und sollte sorgfältig und in der richtigen Form verfasst werden. (Zur gebotenen Sorgfalt habe ich bereits einen Artikel geschrieben (siehe hier)). Nun geht es weiter mit:

Wie schreibe ich eine Vita?


Vorweg unterscheiden wir zwischen "normaler" Vita und Kurzvita. Die längere Form bietet sich für die Bewerbung bei einem Verlag an, falls nicht ausdrücklich anders gefordert (hier bitte IMMER den Ausschreibungstext des Verlags genau lesen und beachten!).

Eine Kurzvita kommt zum Beispiel auch ins fertige Buch hinein oder wird ggf. auf der Verlagsseite veröffentlicht, sobald ein Vertrag zustande gekommen ist. Oder sie wird explizit angefordert, entweder vom Verlag, der Presse oder dem Veranstalter, bei dem man eine Lesung halten möchte. Es ist also wichtig, beide For…