Kennt ihr schon die Aktion "Weihnachtspäckchenkonvoi", bei der man zu Weihnachten Freude schenken kann? Das ist ein Konvoi, der sich mit Spenden bepackt auf den Weg in die ärmsten Länder Europas aufmacht und dort Freude schenkt. Nachdem Julia Adrian (Die 13. Fee) in unserer Autorengruppe von einem Abend im Kindergarten erzählte, auf dem das o. g. Projekt vorgestellt wurde, hab ich nicht nur heftig schlucken müssen, sondern kam auch ins Nachdenken.
Über Weihnachten.
Meine Kinder.
Unseren Überfluss.


ALSO: ich sah das Video, wir sprachen den ganzen Abend darüber, die zwei Frauen erzählten von ihren Erfahrungen. Davon, wie es war alkoholkranke Grundschüler kennen zu lernen, Kinder zu treffen, die keine Hosen hatten, die über Monate alleine zuhause waren (Kindergartenalter und Grundschulalter) weil die Eltern im Ausland arbeiten mussten, damit sie nicht verhungern. Sie erzählten von Babys mit Rattenbissen, von undichten Hütten, in denen mehrere Generationen zusammen in einem Raum schlafen ... sie erzählten so viel grausames und ich konnte kaum glauben, dass es so etwas Schlimmes sogar noch in Europa gibt ....
Hierbei geht es nicht um politische Ansichten, sondern darum, dass wir alle genug haben, um etwas abzugeben. Gemeinsam können wir Kinderaugen strahlen lassen und auch wenn wir sie nicht sehen können, so wissen wir doch, dass wir ihnen eine kleine Freude bereitet haben. Es ist völlig egal, welche Aktion man unterstützt, aber lasst uns alle zusammen einmal im Jahr die Welt zum Strahlen bringen!
Bis zum 15.11. habt ihr noch Zeit, euer Paket für den Weihnachtskonvoi zu packen. Falls ihr es nicht schafft, sie freuen sich auch über Geldspenden.
Über Weihnachten.
Meine Kinder.
Unseren Überfluss.
„In diesem Land herrscht Armut pur. Wir haben Schulen und Kindergärten gesehen, wo jeweils nur ein Raum mit einem Ofen beheizt wurde. Es gibt kein fließend Wasser, keinen Strom.“ Es fehle schlicht an allem - und das in einem Land Europas, Rumänien. Nicole Richter Organisationsleiterin des gesamten Weihnachtspäckchenkonvoi steht auch Tage nach ihrer Rückkehr aus Rumänien noch ganz unter dem Eindruck der Erlebnisse.Anfang Dezember waren, wie jedes Jahr über 100 Helfer mit Paketen für Kinder in die osteuropäischen Länder gestartet. um zu helfen und Kindern eine Freude zu machen.Die Helfer blickten beim Verteilen der Päckchen in viele strahlende Augen. „Für viele war das das einzige Geschenk zu Weihnachten.“ Besonders nahe ging einigen, dass sich die Kinder „über die kleinsten Kleinigkeiten“ wie ein Stück Seife, ein Malbuch, eine Zahnbürste oder Süßigkeiten freuten. Das ist für „mich Weihnachten, wie Weihnachten sein sollte“. (Zitat www.weihnachtspaeckchenkonvoi.de)


Und so war der Entschluss schnell gefasst: wir machen mit.
Meine Kinder waren sofort begeistert und haben ganz toll mit überlegt, was wir schenken könnten. Meine Jüngste hat sogar zwei ihrer geliebten Schleich-Tiere aussortiert.
ALSO: ich sah das Video, wir sprachen den ganzen Abend darüber, die zwei Frauen erzählten von ihren Erfahrungen. Davon, wie es war alkoholkranke Grundschüler kennen zu lernen, Kinder zu treffen, die keine Hosen hatten, die über Monate alleine zuhause waren (Kindergartenalter und Grundschulalter) weil die Eltern im Ausland arbeiten mussten, damit sie nicht verhungern. Sie erzählten von Babys mit Rattenbissen, von undichten Hütten, in denen mehrere Generationen zusammen in einem Raum schlafen ... sie erzählten so viel grausames und ich konnte kaum glauben, dass es so etwas Schlimmes sogar noch in Europa gibt ....
ABER sie erzählten auch wundervolles. Davon, wie die Kinderaugen zu leuchten begannen, wenn sie mit den LKWs voller Geschenke vorfuhren, wie die Kids herausgeputzt wurden und extra für diesen Tagen Kilometerweit über das Land liefen, um zu den Vergabestellen zu kommen. Wie die Stimmung in den Waisenheimen, Kirchen und Schulen vor Freude die Helfer zu Tränen rührte. Sie berichteten, dass die Mütter der Kinder weinten. All diese Kids bekommen niemals Geschenke. Ihnen fehlt das nötigste zum Leben. Sie haben keine Chance - sie werden niemals frei entscheiden können, was sie im Leben sein wollen, wohin sie gehen möchten. Ich weiß nicht einmal, ob sie Träume haben.Zum Schluss erzählten sie, dass einer der schlimmsten Momente ihr letzter Tag auf der letzten Reise war. Sie hatten noch knapp 20 Päckchen (Pro Familie bekommt nur ein Kind ein Päckchen - selbst wenn es fünf Kinder gibt. Der Inhalt ist dann für alle zusammen) - und sie fuhren mit diesen 20 Päckchen zu einer schule - wo über 200 Kinder auf sie warteten. Die ärmsten Zwanzig wurden aufgerufen - alle anderen ....Es ist egal, wie viele Päckchen sie dabei haben, es werden niemals genug sein. Sie können auch nicht das Elend damit besser machen, aber für einen Moment machen sie es erträglich. (Zitat Julia Adrian)
Folgende Kolleginnen sind bei dieser Aktion oder einer ähnlichen in diesem Jahr dabei und berichten über ihre Erfahrungen:
Julia Adrian
Alexandra Fuchs
Julianna Grohe
Christelle Zaurrini
Alexander Kopainski
Julia Adrian
Alexandra Fuchs
Julianna Grohe
Christelle Zaurrini
Alexander Kopainski
Bis zum 15.11. habt ihr noch Zeit, euer Paket für den Weihnachtskonvoi zu packen. Falls ihr es nicht schafft, sie freuen sich auch über Geldspenden.
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