Montag, 1. August 2016

Anna Loyelle und ein Roman, der tiefgehender ist als erwartet

Anhand des Covers hätte ich bei Anna Loyelles Buch ganz klassisch auf einen Liebesroman getippt - bis ich den Klappentext gelesen habe. Die Geschichte geht sehr viel tiefer als erwartet und enthält vor allem eine gute Portion Thriller. Deshalb hab ich Anna Loyelle dazu ein bisschen ausgequetscht:

Buchtitel 
Wie ein Schmetterling im Wind 

Genre/Zielgruppe
Wie ein Schmetterling im Wind ist ein Roman über die erste Liebe, das erste Mal und die erste Verliebtheit - gewürzt mit einer großen Portion Thriller – Lesevergnügen für Jugendliche (ab 16 Jahren) und Erwachsene 

Darum geht es: 
Wie ein Schmetterling im Wind erzählt die Geschichte der beiden Freundinnen Nora und Alicia. Sie kennen sich von klein auf und fühlen sich wie Zwillingschwestern – leider ändert sich das eines Tages, ohne dass Alicia sich erklären kann, warum. Sie spürt, dass Nora etwas bedrückt, doch sie verschließt sich immer mehr vor ihr und schließlich verliert sie sie ganz – denn Nora wird ermordet. Im Laufe der Geschichte tun sich immer mehr Abgründe auf und Alicia stellt sich die Frage, ob sie Nora wirklich gekannt hat. Um Noras Eltern vor einem weiteren Zusammenbruch zu schützen, macht sich Alicia mit ihrem Freund Cato heimlich auf die Suche nach Noras Mörder. Obwohl die Liebesgeschichte eher im Hintergrund steht, kommt sie dennoch nicht zu kurz. Alicia und Cato kommen sich nach und nach näher und lassen sich schließlich ganz aufeinander ein. 

Was ist das Besondere an Deiner Geschichte? Warum sollte ein Leser unbedingt Dein Buch kaufen? 
Wie ein Schmetterling im Wind ist kein reiner Liebesroman, wie man es von mir gewohnt ist. Man sollte sich durch das harmonisch-romantische Cover nicht täuschen lassen. In diesem Roman sind einige wahre Begebenheiten eingewoben, die sich im Laufe meines Lebens zugetragen haben. Einige mögen Wie ein Schmetterling im Wind schockierend finden, zum Teil vielleicht auch mit Recht, aber ich wollte mit dieser Geschichte aufzeigen, wie schnell man auf die schiefe Bahn geraten und wie gefährlich es sein kann, sich mit den falschen Leuten einzulassen. 

Erzähl uns doch ein bisschen mehr über Dich. Wer ist die Frau Anna Loyelle? Was machst Du noch außer Schreiben? 
Da gibt es vieles, was ich noch gerne mache. Wandern zum Beispiel. Mit meiner Hündin Kira die Gegend erkunden. Lesen, ganz klar. Und ich liebe Wasser. Egal ob Swimmingpool, See, Meer, Bach … ich bin und war immer schon eine Wasserratte. Was gibt es noch über mich zu erzählen? Ich bin verheiratet, habe zwei tolle Söhne und lebe im wunderschönen Bergland Tirol. 

Warum schreibst Du eher Liebesromane und nicht z.B. Horror? 
Weil Liebe das Leben bereichert und uns Menschen vom tristen Alltag ablenkt. Weil Liebe Kraft gibt und Freude schenkt, weil Liebe Menschen miteinander verbindet – und weil es genug realen Horror auf der Welt gibt, der uns verängstigt und bedrückt. 

Wenn Du einen Wunsch frei hättest, was würdest Du Dir wünschen? 
Was sagen Schönheitsköniginnen stets, wenn sie den Wettbewerb gewonnen haben? „Ich wünsche mir Weltfrieden“ – jaaa genau das wünsche ich mir. Ernsthaft. - Einen materialistischen Wunsch habe ich allerdings auch: ein kleines Häuschen mit einem Garten und einem See … 

Was ist Dein Lieblingsbuch und warum? 
Oh, Lieblingsbücher habe ich im Laufe meiner Lesejahre einige gesammelt. Mein aktuelles Lieblingsbuch stammt von Katie Dale und trägt den Titel „Die andere Tochter“. Dieses Buch hat mich sehr berührt. Es handelt von einer Krankheit, von der ich bisher noch nie etwas gehört hatte. „Chorea Huntington“. Katie Dale hat es auf einzigartige Weise geschafft, Informationen über diese Krankheit in einen schönen Roman zu verpacken, ohne dass man davon erschlagen bzw. überfordert wird. 

Hast Du ein Motto oder einen Leitspruch, nach dem Du lebst? 
Schreiben bedeutet leben – Leben bedeutet schreiben – ein Teufelskreis der schönen Art

Der Buchmarkt ist ja hart umkämpft. Was spornt Dich an, weiterzumachen, auch wenn es mal nicht gut läuft? Wie gehst Du mit Konkurrenz und/oder Neid um? 
Mein Ansporn sind die Ideen in meinem Kopf. So lange die da sind, lasse ich mich nicht unterkriegen. Schreiben ist nicht nur „ein Beruf“, sondern ein Geschenk, über das ich mich jeden Tag freue. Ich könnte gar nicht ohne das Schreiben sein – und wenn alle meine Manuskripte in einer Schublade landen würden, ich könnte trotzdem nicht aufhören zu schreiben. Das ist nicht als Drohung zu verstehen, sondern als Versprechen Die Konkurrenz auf dem Buchmarkt ist riesig und der Neid noch riesiger, aber ich lasse mich nicht in diesen Sog hineinziehen. Ich mach mein Ding und freue mich stets über positive Rückmeldungen, denn die geben mir Halt und Zuversicht. Sachliche Kritik nehme ich gerne an, man lernt ja schließlich nie aus. Neid herrscht leider überall, wenn Erfolg mit im Spiel ist, und treibt die Menschen oft zu unbedachten Dingen an – wenn jemand neidisch auf mich sein sollte, würde ich das als etwas Positives ansehen, denn wer ist schon neidisch auf jemanden, der es im Leben nicht weit gebracht hat? 

Gerade läuft ja ein Flashmob zu Deinem Roman. Erzähl uns doch ein bisschen mehr davon. 
Richtig. Der Flashmob findet am 1. und 2. August statt. Es geht darum, dass Leser, die meinen Roman als E-Book lesen möchten, ihre Wunschformate genau in diesem Zeitraum kaufen und Fotos oder Screenshots von eben diesen Errungenschaften in der Veranstaltung posten. Bis zum Flashmobstart werden täglich Textschnipsel, Protagonistenvorstellungen und Fotos gepostet, um Nora, Alicia und Cato besser kennenzulernen. 
Hier ist der Link zur Flashmobveranstaltung: https://www.facebook.com/events/273454333028009/?active_tab=highlights


Links zu Dir: Homepage: www.anna-loyelle.at
Facebookseite für junge Erwachsene: https://www.facebook.com/Anna-Loyelle-142822105762813/


Vielen Dank, liebe Anna Loyelle, für Deine Antworten. Ich bin bei der Flashmob-Veranstaltung dabei und werde mir ihr Buch zulegen. Und ihr?

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