Samstag, 29. November 2014

Interview mit der Autorin Jennifer J. Grimm

Auch die Selbstverlegerin Jennifer J. Grimm hat für unsere Blogger-Adventskalender-Spendenaktion etwas zur Verfügung gestellt. In diesem Zuge habe ich die sympathische junge Autorin, die ich schon länger von Facebook kenne, zu einem Interview überreden können:




Wir kennen uns ja schon länger über Facebook, für alle, die Dich noch nicht kennen, magst Du Dich kurz vorstellen?
Na klar.
Meine Name ist Jennifer, ich bin 24 Jahre alt und im Alltag sehr ausgelastet mit meinem kleinen Sohn. Da ich aber schreiben muss, um die ganzen Gedanken aus meinem Kopf herauszubekommen, schreibe ich unter meinem Motto „Romantik & Action“ Urban Fantasy Romane.

In Deinen Posts lese ich öfter von dem „kleinen Wikinger“, wie Du Deinen Sohn liebevoll nennst. Ist das auch ein Hobby von Dir?
Ich interessiere mich schon für die verschiedenen Kulturen im Mittelalter, aber eher oberflächlich. Für tiefere Einblicke in die verschiedenen Epochen fehlt mir leider die Zeit.
Ich nenne ihn auch Wikingerjunge, weil er so stürmisch ist und außer seinem Vornamen, dank der blonden Haare und den blauen Augen etwas Ähnlichkeit mit einem sehr beliebten Fernsehwikinger hat. *hüstel*


Dein neuer Roman „Soultaker“ ist wie schon „Zwischen Blut und Schatten“ im Selbstverlag erschienen. Hast Du Dich von Anfang an bewusst für diesen Weg entschieden? Und wenn ja, warum?
Ja, ich habe mich bewusst dafür entschieden. Mir war von Anfang an klar, wie schwierig es als Newcomer ist, in einem Verlag unterzukommen. Und bevor mein Manuskript monatelang in einem Verlag versauert und dann im Müll landet, hab ich beschlossen das Ganze selbst in die Hand zu nehmen. Also hab ich meine Bücher selbst veröffentlicht und die positive Resonanz, die ich erhalte, zeigt mir, dass es der richtige Weg für mich ist.

Ich habe auf Deiner Seite gelesen, dass Du „Zwischen Blut und Schatten“ Ende 2012 fertiggestellt hast. Wenn man bedenkt, dass dann ja noch viel Zeit für die Überarbeitung, Coverentwicklung und nicht zuletzt Werbung etc. dazu kommt, ging es mit dieser zweiten Veröffentlichung schon schnell. Wann hast Du neben Familie und anderen Hobbies Zeit, an neuen Romanen zu schreiben?
Als ich die Erstfassung von »Zwischen Blut und Schatten« fertig gestellt hatte, war ich noch Vollzeit arbeiten + 3 Stunden Fahrt am Tag. Deshalb hat sich die Überarbeitung ewiiiig hingezogen. Als ich dann in der Schwangerschaft aus verschiedenen Gründen in den letzten Monaten nicht mehr arbeiten durfte, habe ich die Zeit zuhause genutzt, um das Buch fertig zu überarbeiten.
Im März dieses Jahres war es dann endlich soweit und ich konnte mein erstes Buchbaby auf die Welt loslassen.
Bei Soultaker ging es schneller, da ich zwar tagsüber weiterhin sehr beschäftigt war, aber ich habe Eriks Mittagsschläfchen, sowie die Abendstunden, in denen ich vor meiner Elternzeit erst noch heimfahren musste, dafür genutzt, um an »Soultaker«“ herumzuwerkeln.
Die Frage sollte eher lauten, wann ich neben Familie und Schreiben Zeit für andere Hobbys habe. ;)
Nach meiner Familie, kommt bei mir zu 90% zuerst das Schreiben. Erst danach bleibt mir Zeit für meine anderen Hobbys, wie zum Beispiel Nähen oder Backen.

Was dürfen wir noch von Dir erwarten?
Im Frühjahr werde ich den 2. Band meiner Schattentänzerin veröffentlichen und mit dem Schattenwelt-Report auf der Leipziger Buchmesse vertreten sein.
Dann schwirrt mir schon seit längerem eine Herzensgeschichte in meinem Kopf herum. Wer meine Facebook-Seite verfolgt, weiß dass der Speyerer Adenauer Park (Alter Friedhof) eine große Rolle darin spielen wird. Aber auch der Fantasy & Romantik-Anteil wird nicht zu kurz kommen.
Kurz gesagt: Ich schreibe weiter :D

Du bist ja auch sonst sehr aktiv. So zum Beispiel beim Schattenwelt-Report. Magst Du uns mehr davon erzählen?
Der Schattenwelt-Report ist ein Lifestyle Magazin für paranormale Wesen. Unser Ziel ist es, die Wirklichkeit verschwinden zu lassen, heißt wir machen keine typischen Interviews mit Autoren oder Buchvorstellungen, sondern befragen stattdessen Protagonisten aus den Romanen zu ihrem Alltag.
Bei meinem Buch „Zwischen Blut und Schatten“ war es zum Beispiel ein Interview mit der Vampirkönigin, über ihre seeeehr spezielle Art der Mitarbeiterführung.
Außerdem haben wir auch verschiedene Ratgeberartikel, von „Sporttypberatung vom Profi“ (A
als paranormales Wesen, ist das nicht so leicht die richtige Sportart zu finden) bis hin zu „Tipps für die paranormale Existenzgründung“.

Aber nun zurück zum aktuellen Roman: Worum geht es?
Die Geschichte handelt von Jason, einem attraktivem Millionär, der sein Geld mit Immobiliengeschäften verdient. Denkt jedenfalls seine Freundin Lenah, die Journalistin bei einer New Yorker Tageszeitung ist.
Doch als Raphael auftaucht, der behauptet ein gefallener Engel zu sein, muss Lenah erkennen, dass bei Jason nichts so zu sein scheint, wie es von aussen aussieht. Während Raphael auf Rache sinnt, bröckelt Jasons Fassade und sie muss erkennen, dass er nicht zu den Guten gehört – er ist nicht nur in illegale Machenschaften verwickelt, nein, in ihm schlummert noch etwas weit gefährlicheres ...

Magst Du uns ganz exklusiv etwas über „Soultaker“ verraten, das nicht im Buch steht?
Außer dass ich mir in manchen Situationen gerne selbst einen Auftragskiller leisten würde? ;)
Es ist auch eine Geschichte über Schein und Sein. »Soultaker« zeigt uns, wie leicht es ist, die Fassaden, die wir aufbauen, einstürzen zu lassen. Ein falsches Wort oder eine verfängliche Situation kann dazu führen, dass das, was wir vor anderen verbergen wollten, ans Tageslicht gerät und all die Leichen im Keller, die wir dort in Vergessenheit gewägt hatten, ebenfalls Gesprächsthema werden.

Deine Links:



Vielen Dank, liebe Jennifer! Ich wünsche Dir weiterhin so viel Erfolg und alles Gute für den kleinen Wikinger ;)

Am 1.12. öffne ich das erste Türchen und ihr könnt auf die Spende von Jennifer J. Grimm mitbieten. Was genau sie uns zur Verfügung gestellt hat, verrate ich jetzt allerdings noch nicht ;)

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