Samstag, 23. April 2016

Welttag des Buches

Der Welttag des Buches steht bei mir dieses Jahr ganz im Zeichen von "warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute ist so nah". Deshalb empfehle ich euch heute meine Kieler Kollegen.




"Wyvern - Das Streben des Jägers" von Veronika Serwotka wurde zwar nicht von einem Nordlicht geschrieben, allerdings ist es der erste Roman in dem kürzlich von meinem Kieler Kollegen Norman Doderer gegründeten Talawah Verlag.
Norman Doderer fing ebenfalls als Autor an. Seinen Fantasyroman "Die Legende von Tyr" habe ich bereits vorgestellt -> Hier
Wir lernten uns erst im Internet und dann auf den Literaturtagen in Schleswig kennen und als er mir erzählte, dass er einen Verlag gründen will, war ich erstmal schockiert, ich gebe es zu, da es ja doch ein großer Schritt ist. Dann bekam ich den Klappentext von "Wyvern" zu sehen und zweifelte nicht mehr daran, dass Norman mit seinem Gespür für gute Fantasy-Geschichten auf dem richtigen Weg ist. 
Deshalb empfehle ich euch heute zum Welttag des Buches Veronika Serwotkas Roman, erschienen im Kieler Talawah Verlag. Hier ein kleiner Auszug:

... „Nun, als Jäger müsst ihr die Wyvern genau kennen. Nicht nur ihre Bewegungen, ihre Waffen, ihre Eigenheiten während der Brutzeit. Ihre Seelen müssen euch offenliegen. Ihr müsst sie verstehen, um sie zur Strecke zu bringen. Für Echsen sind sie unglaublich intelligent. Deshalb ist jede neue Information über sie ein wertvoller Schatz.“ Sie begann, auf und ab zu gehen. „Stellen wir uns folgende Situation vor: Der erfahrenste Jäger eures Verbundes, der Sucher, hat einen Wyvern aufgespürt. Seine Falle schnappt zu, die Reißer machen ihre Arbeit hervorragend, bringen ihn mit ihren Sciss zur Weißglut, damit eure Beute die Flügelkrallen aufsetzt und Säure speien will. Doch so weit kommt es nicht. Entgegen allen bisherigen Beobachtungen unterlässt der Wyvern den Einsatz seiner normalerweise mächtigsten Waffe und schwingt stattdessen den nicht minder tödlichen, gehörnten Schwanz. Der Reißer, der die Hinterseite übernommen hatte, wird von einem Peitschenhieb zur Seite gefegt, die beiden Fäller, die inzwischen herbeigeeilt sind, können die empfindliche Stelle am Hals nicht treffen und verschießen wahllos ihre Bolzen gegen den Panzer der Kreatur. Trotz der Fesseln gelingt es ihr, sich zu drehen und einen zweiten Reißer mit den Krallen aufzuschlitzen. Was soll man als Gnadenbringer in einer solchen Situation tun? Vanja?“ ...

Neugierig geworden? Auf der Seite des Talawah Verlages gibt es mehr -> Homepage 

Auch Jessie Webers Töchter-Trilogie ist einen zweiten Blick wert. Mehr über ihre historischen Romane erfahrt ihr hier: -> Jessies Blog

Kommentare:

  1. Hallo Sandra,
    hui da hast du aber eine schöne Stelle gewählt sie macht wirklich neugierig und meine arme Wunschliste platzt bald. Noch darf, nein sollte, ich davon kein Buch befreien aber damit Wyvern nicht in Vergessenheit gerät darf es dort zumindest Platz nehmen ;)

    Liebe Grüße
    Sabrina

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    1. Hallo Sabrina,

      dankeschön für Deinen lieben Kommentar. Ja, ich fand die Stelle auch super. Man erfährt ganz viel, ohne wirklich etwas zu erfahren.
      Es wird sie bestimmt freuen zu hören.

      Liebe Grüße
      Sandra

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