Sonntag, 15. November 2015

Nadja Losbohm und ihre eigenwillige Jägerin

Es wird mal wieder fantastisch mit meiner Kollegin Nadja Losbohm und ihrer "Jägerin". Fünf Bände ihrer aufregenden Reihe um die quirlige Ada und Pater Michael sind bereits erschienen. Hier verrät Nadja mehr über sie:






Buchtitel
Buchreihe „Die Jägerin“
Teil 1: „Die Anfänge“
Teil 2: „Blutrausch“
Teil 3: „Vergangenheit und Gegenwart“
Teil 4: „Unter der Erde“
Teil 5: „Die Wiege des Bösen“

Genre/Zielgruppe
Genre: Urban-Fantasy-Romance mit einem Spritzer Humor
Zielgruppe: Jugendliche ab 14 Jahren und alle, die Freude am Lesen haben und dabei mitfühlen wollen

Eigene kurze Vorstellung des Buches (2-3 Sätze)
Im Mittelpunkt von „Die Jägerin“ steht die 21-jährige Ada Pearce, die so gar nicht in das Bild der Action-Heldin passt: zu kurz sind ihre Beine, die Hüften sind zu sehr gepolstert und sportlich begabt ist sie auch nicht. Doch ausgerechnet sie ist es, der ein mysteriöser und unnahbarer Priester weismachen will, dass sie die Auserwählte ist, die Menschen in ihrer Heimatstadt vor den gruseligen Schreckgestalten, die des Nachts ihr Unwesen treiben, zu beschützen. Zunächst kann die quirlige Ada diese Geschichte ganz und gar nicht glauben, doch als sie die drohenden Gefahren erkennt, nimmt sie ihr Schicksal an und zieht in ihr neues Zuhause, die St. Mary’s Kirche, ein und beginnt ihre Ausbildung zur Jägerin.

Etwas über Dich
Ich bin eine Träumerin, die über den Dächern Berlins wohnt.

Wie ist Dir die Idee zu dieser Geschichte gekommen?
Da kamen mehrere, seltsame Zufälle zusammen. Als ich mit meinem ersten Buch „Alaspis – Die Suche nach der Ewigkeit“ fertig war, stellte sich die Frage: Was nun? Fest stand nur, dass ich nicht wieder das Gleiche schreiben wollte wie „Alaspis“. Die kleine Kirche, die in der Nachbarschaft liegt, drängte sich mir regelrecht als Handlungsort auf. Als nächstes inspirierte mich ein gewisser Jemand zu einer der Hauptfiguren, Pater Michael. Und wenig später bezeichnete mich jemand aufgrund meiner blassen Haut und dunklen Haare als „Schneewittchen-Typ“, was mich wiederum auf eine Kapitelüberschrift aus „Die Anfänge“ kommen ließ. Ein verrücktes Rädchen in meinem Kopf fügte sich ins andere und „Die Jägerin“ war geboren.

Was macht Deine Hauptfigur aus?
Nun, es gibt zwei Protagonisten, um die sich alles dreht. Natürlich die Jägerin, Ada, und ihr Lehrer, Pater Michael.
Ada ist eine junge freche Frau, die ihren eigenen Dickkopf hat und nicht auf den Mund gefallen ist. Sie hat eine ruhige, nachdenkliche Seite, die von ihrer schwierigen Vergangenheit herrührt, dennoch hat sie sich eine kindliche Ader bewahrt und besitzt einen speziellen Humor.
Pater Michael ist das genaue Gegenteil. Er ist zurückhaltend, weise, diszipliniert, ernst und kontrolliert, vielleicht auch etwas unzugänglich und ganz sicher geheimnisvoll. Er weiß auf alles eine Antwort und wenn nicht, dann findet er sie in seinem Lieblingsraum: der Bibliothek.
Die beiden ergänzen sich hervorragend!

Wie viel von Dir selbst steckt in Deiner Hauptfigur?
Mit Pater Michael habe ich nicht viel gemeinsam. Zum Glück oder leider nicht? Ich weiß nicht. Aber ich freue mich, dass ich mit ihm immerhin die Leidenschaft für Bücher teile.
Ada und ich haben allerdings gemeinsam, dass wir beide dickköpfig, nachdenklich und unsportlich sind. Und wir teilen unsere Abneigung gegen Rosenkohl mit Muskatnuss.

Hast Du eine Lieblingsstelle in Deinen Büchern?
Uih, schwere Frage nach dem Lieblingszitat. „smile“-Emoticon Ich mag zum Beispiel sehr: "Ich bin ein dunkler Krieger, der mit den Schatten der Nacht verschmilzt und sich nach Rache sehnt." Oder: „In jeder seiner Berührungen lag so viel Bewunderung und Liebe, wie ich es noch nie zuvor gespürt hatte. Ich war es nicht gewöhnt, dass mich jemand so sehr liebte. Es war neu für mich. Schon immer gewesen.“ Oder auch: "Sie war eine Kriegerin, die nicht so einfach aufgab. Alle Jäger waren so. Sie waren Helden. Die Menschen wussten nichts von ihnen. Aber ich würde mich immer an sie erinnern. Ich war ein Lexikon, der letzte lebende Beweis, dass es sie gegeben hatte." 

Warum Self-Publishing? Wo siehst Du Vor- wo stecken möglicherweise Nachteile?
Warum Self-Publishing? Als Neuling hat man es schwer in so einer riesigen Branche. Niemand wartet auf einen; bei großen Verlagen zu landen, ist schwer…sehr schwer. Aber das Geschriebene in der Schublade versauern zu lassen, ist auch keine Option. Da bietet das Self-Publishing eine gute Möglichkeit, um die Freude am Schreiben mit anderen zu teilen.
Vorteil ist für mich ganz klar, dass ich frei über meine Bücher verfügen kann. Ich selbst entscheide, ob ich etwas ändere oder so lasse und die Rechte bleiben bei mir.
Nachteile? Ich muss alles selbst machen. J Aber irgendwie ist das auch ein Vorteil, weil mir eben niemand reinredet. Ein weiterer Nachteil ist das Marketing. Als „Kleiner“ hat man zwar auch Möglichkeiten, aber nicht die finanziellen Mittel, um groß angelegte Aktionen zu starten und mehr Leser/innen zu erreichen.

Hast Du noch Tipps an andere Selbstverleger da draußen?
Immer weitermachen. Nicht aufgeben. Die Dinge brauchen Zeit. Geduldig sein. Auch ich muss mich daran immer wieder erinnern.

Wie geht es mit Dir weiter? Wird es noch mehr Veröffentlichungen von Dir geben?
Vor kurzem habe ich mein erstes Kinderbuch, „Hamster Stopfdichvoll & seine Freunde“ veröffentlicht. Ich würde gern noch mehr in dieser Richtung machen, mehr Kurzgeschichten schreiben und veröffentlichen, auch gratis zum Lesen online anbieten, was teilweise schon geschehen ist. Außerdem arbeite ich an einer weiteren Buchreihe im Genre „Historische Fantasy“, die sich eingehend mit dem Leben einer der Hauptfiguren aus „Die Jägerin“ befasst. Aber da stehe ich noch sehr weit am Anfang. Vielleicht wird es auch noch einen sechsten Band von „Die Jägerin“ geben. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es da noch wenigstens ein Kapitel gibt, das geschrieben werden möchte.


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Vielen Dank, liebe Nadja, für Deine Zeit und tollen Antworten. Durchhalten wird von vielen Autoren empfohlen, egal ob groß oder klein, Selfie oder Verlagsautor. Ist es nicht immer so, wenn man selbstständig etwas auf die Beine stellen, ein neues Hobby, Instrument oder sonstwas lernen möchte? In diesem Sinne wünsche ich Dir, liebe Nadja, und auch allen Kollegen da draußen, viiiiiel Durchhaltevermögen!
Eure Sandra

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