Freitag, 23. Oktober 2015

Lia Haycrafts Welt der Mondtöchter und Mondsöhne

Mit ihrer Reihe "Die Nacht der Elemente" hat Lia Haycraft eine komplett neue Welt erschaffen und sich mal nicht den typischen Übernatürlichen angenommen, sondern eine ganz neue "Spezies" erschaffen: die Mondtöchter und Mondsöhne. Auch privat ist sie schon viel herum gekommen, hängt an einem Ort aber besonders. Welcher das ist und was genau Mondtöchter sind, erfahrt ihr hier:

Buchtitel : Die Nacht der Elemente 2 - Mondschwinge

Genre/Zielgruppe : Urban Fantasy / Paranormal Romance

Kurze Vorstellung des Buches 
Kasumi, eine Kölner Musikstudentin, ist ohne Großmutter aufgewachsen und seit sie denken kann, sucht ihr Großvater Georg nach seiner verschwundenen Frau. Als er ins Krankenhaus kommt, bittet er Kasumi, die Suche fortzuführen. Sie verspricht es ihm und wird kurze Zeit später selbst von Analyn kontaktiert, die ohne Kasumis Hilfe offenbar nicht zu ihrer Familie zurückkehren kann. 
Ivan hingegen lebt seit neunzehn Jahren in der Parallelwelt Axikon und macht sich nun zur Nacht der Elemente auf die Reise auf die Erde. Er hat einen gefährlichen Auftrag und gerät dadurch ins Visier von Umbra, die man schon aus Band 1 (Mondtochter) kennt.

Die Geschichte spielt in Köln und zu großen Teilen auch in der Parallelwelt Axikon. Sie wird abwechselnd aus Kasumis, Ivans und Rajas Perspektive (Raja und Ivan haben sich eine Höhle geteilt, seitdem sie auf der Welt ist) erzählt.

Ich hab mir natürlich Deine Klappentexte durchgelesen, kenne Deine Bücher aber noch nicht, deshalb interessiert mich vor allem: was ist eine Mondtochter und wie kam Dir die Idee dazu?
Mondtöchter und Mondsöhne leben auf der Erde und in der Parallelwelt Axikon. Auf Axikon sind es einfach die Kinder der Arantai und sie werden im Alter von 19 Jahren selbst zu Arantai, unabhängig von einer Nacht der Elemente. Auf der Erde sind Mondkinder (mehr oder weniger) normale Menschen mit menschlichen Eltern. Sie werden sozusagen vom Mond ausgewählt. Jede Nacht der Elemente werden vier geboren, eins von jedem Element (Erde, Feuer, Wasser, Luft), aber zu Arantai werden sie erst an ihrem 19. Geburtstag, wenn wieder eine Nacht der Elemente ist (die findet alle neunzehn Jahre am 6. Juni statt, weil dann der Vollmond in dieser Nacht scheint). An ihrem 19. Geburtstag erhalten die Mondkinder ihr Element und können es fortan beherrschen und sich auch in ihr Element verwandeln. Oft haben Mondkinder auch schon vor ihrer Verwandlung besondere Fähigkeiten, sie können Tiersprachen erlernen, oft sehr gut im Dunkeln sehen und sind sehr schnell. Lucija zum Beispiel, aus Band 1 (Mondtochter) hat eine Krähe als Freundin, die ihr schon als kleines Kind die Krähensprache beigebracht hat.

Magst Du uns Deine Hauptfiguren etwas näher vorstellen?
Kasumi lebt in Köln und studiert Musik. Sie hat ein sehr gutes Verhältnis zu ihrem Großvater und vermisst manchmal ihre Großmutter, auch wenn sie sie nie kennengelernt hat. Kasumi fährt gerne Skateboard und ist eher cool, sie trägt eher Turnschuhe oder Sneakers und so gut wie nie hohe Absätze. Außerdem hat sie eine lebhafte Fantasie und hat ein paar gute Freunde.
Ivan ist ein Arantai mit dem Element Wind/Luft, geboren wurde er in Tschechien, seine wichtigste Bezugsperson war seine Großmutter Zlata, die allerdings verstorben ist, als er 11 war. Mit 16 ist Ivan von zuhause weggelaufen und hat in Prag gejobbt. Später zog es ihn nach London, wo er am Hafen gearbeitet hat. Nach seiner Verwandlung in einen Arantai hat ihn Umbra mit in die Parallelwelt Axikon genommen, wo er die letzten neunzehn Jahre im Tal der Spiegel festsaß. Er hat sich dort um die kleine Mondtochter Raja gekümmert, die mittlerweile auch schon erwachsen ist.
Über Raja möchte ich jetzt gar nicht so viel verraten, nur so viel: sie ist eine Mondtochter, die im Tal der Spiegel lebt und Ivan sehr gerne mag. Sie zeichnet unheimlich gerne und ist sehr neugierig auf Ivans frühere Heimat, die Erde. Sie hat zweifarbige Haare (schwarz und weiß) und liebt Geschichten.

Hast Du eine Lieblingsstelle in Deinem Buch?
Oje, sehr viele. Aber ein paar meiner Lieblingsszenen sind zu weit hinten im Buch und würden zu viel verraten. Vielleicht eine Stelle vom Anfang, wo Raja und Ivan gerade durch eins der Tore treten wollen: 
„Wenig später standen Raja und Ivan zwischen den glitzernden Bäumen des Spiegelwaldes an der Stelle, die am weitesten weg von dem Beratungsplatz des Spiegelrats war. Zu ihren Füßen lag ein kleiner Teich, silbrig spiegelte er zwei der vier Monde Axikons über ihren Köpfen. Hin und wieder lief ein Zittern durch das Wasser und man konnte einen Blick darauf werfen, was dahinterlag. Darunter oder wie auch immer.“

Warum Fantasy? Viele Fantasyautoren kommen ja aus dem Rollenspielbereich. Ist das bei Dir auch so oder was hast Du für Hobbies?
Nein, im Rollenspielbereich war ich nie unterwegs, ich habe sogar erst vor ein paar Jahren erfahren, dass es sowas überhaupt gibt … Es ist einfach so, dass ich Fantasy selbst gerne lese und auch die Filme liebe. Besonders Urban Fantasy und Fantasy-Liebesgeschichten haben es mir angetan, da lag es nahe, einmal selbst eine solche Geschichte zu schreiben (kleine Geschichten und Romananfänge habe ich auch früher schon geschrieben, da waren es noch Liebesromane ohne Fantasy, die ich aber auch immer noch gerne lese und auch schreibe).

Du bist ja schon ziemlich viel herum gekommen. Wie kam das und was davon war Deine schönste Zeit?
Mein Vater war bei der Bundeswehr, deswegen sind wir viel umgezogen. Als Kind hat mich das überhaupt nicht gestört und ich habe mich meistens schnell eingewöhnt, vor allem in England. Das war vielleicht eine Zeit, an die ich mich gut erinnere (ich war 7 bis 14 Jahre alt) und dort hat es mir wahnsinnig gut gefallen. Seitdem liebe ich die Insel und würde am liebsten mehrmals im Jahr hinreisen.

Hast Du einen Leitspruch, nach dem Du lebst?
Eigentlich nicht. Ich versuche aber, die Dinge positiv zu sehen, und das zu tun, was mich glücklich macht. Schreiben zum Beispiel. ;-)

Wird man Dich auch irgendwo live erleben können?
Am Freitag (23.10.) lese ich im Brauthaus Tausendschön in Dorsten-Wulfen, am 20. Januar habe ich eine Lesung in Essen und ziemlich sicher werde ich auch nächstes Jahr auf die Leipziger Buchmesse fahren (meine Termine und Neuigkeiten erfährt man am besten auf meiner Webseite.

Autorenseite, Blog, Facebook, Amazon, Lovelybooks o.ä.

Zum Abschluss ein paar Quickies:
Sekt oder Bier? Bier
Kekse oder Torte? Kekse
Meer oder Berge? Meer!!!
Hund oder Katze? Hund
Wolverine oder Dracula? Wolverine

Vielen Dank, liebe Lia, für das schöne Interview. Mondkinder in Köln, eine interessante Vorstellung Alle Kölner mal genau aufgepasst! Seid ihr jetzt auch neugierig? Auf Lias Homepage erfährt man noch mehr über sie und ihre Reihe und kann dort auch in eine Leseprobe hereinlesen. Viel Spaß dabei und Dir, liebe Lia, noch viel Erfolg!

Kommentare:

  1. Danke für das nette Interview, Sandra! Hat viel Spaß gemacht, die Fragen zu beantworten!
    LG, Lia

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  2. Hi :D

    Tolles Interviiew! Echt interessant zu lesen und dsa Buch klingt auch toll! :D

    Liebe Grüße
    Jessi

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    1. Dankeschön, liebe Jessi,
      Ich finde die Idee von den Mondkindern auch total klasse und werde mir das Buch kaufen müssen. Nun bin ich ja echt neugierig ;)

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