Donnerstag, 2. April 2015

Und was schreibst Du so - Lina Jabobs

Zum langen Osterwochenende habe ich eine Buchempfehlung einer bookshouse-Kollegin, die gern mal ins Fettnäpfchen tritt und, wie man bereits bei ihren Antworten sieht, sehr viel Humor hat. Ihr Leitspruch passt hervorragend dazu. Aber lies selbst. Ich gebe das Wort ab an Lina Jabobs und:






Danke , liebe Sandra, dass Du mich auf Deiner Seite unterbringst. Ich habe mich sehr gefreut und es war mir eine Freude, Deine Fragen zu beantworten.

Buchtitel
Geflüsterte Lügen

Genre/Zielgruppe
Romantik-Thrill / Erwachsene

Eigene kurze Vorstellung des Buches:
An Yvonnes Arbeitsplatz, einem Altenheim, werden nicht zugelassene Medikamente verabreicht.  Unbeabsichtigt gerät sie ins Visier der tschechischen Mafia.  Ehe sie sich versieht, steckt sie mitten in einem Komplott von Gewalt und Lügen und gleich zwei Männer stellen ihr Leben auf den Kopf.
Yvonne ist nirgendwo mehr sicher, ein Kampf um ihr Leben und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt …

Verrat uns doch etwas mehr über Dich
Mhm, da Du nicht gezielte Fragen gestellt hast, liebe Sandra, könnte meine Ausführung lang werden. Nein, nur Scherz.
Zu allererst, ich bin ein Mensch mit viel Humor, mit dem ich mitunter oft anecke, weil er falsch verstanden wird. Nicht jeder kommt damit klar. Ich habe im Leben schon viele Fettnäpfchen mitgenommen. *g* Davon mal abgesehen, ich kann auch über mich lachen. Ich versuche, viele Dinge im Leben nicht mehr so ernst zu nehmen.
Mit dem Schreiben habe ich recht früh angefangen. Ich war sechszehn, als ich meinen ersten Krimi schrieb - auf der Schreibmaschine meiner Mutter. Das Manuskript habe ich noch heute im Schrank liegen – von der Qualität der Geschichte schweige ich an der Stelle. *g*
Mir würden sich wahrscheinlich die Nackenhaare aufstellen, mit dem Wissen, was ich heute habe. Aber solche „Anfangsexperimente“ hat wohl jeder Autor.  Ansonsten schlummern noch so einige Werke auf meinem Lappi - fertige, wie unfertige.
Eine Großstadt würde mich wahnsinnig machen – ich bin eher der Naturmensch. Eine gewisse Zeit in einer Metropole  aufhalten, ist okay, aber für immer dort wohnen – nein, definitiv nicht.  Zudem würde ich auch meinen Garten vermissen – obwohl ich zugeben muss: Ich hasse Unkraut zupfen.
Nicht zu vergessen: Ich bin ein umgänglicher Mensch. Wer sich mit mir streiten will, hat schon verspielt. Soll heißen: Mit mir kann man nicht streiten, das macht keinen Spaß. *lach*
Ja, ich bin harmoniesüchtig. J
Da ich Mami einer  achtjährigen Tochter bin, hält sie mich gelegentlich ganz schön in Atem.  Der Hund allerdings auch und mein Mann *lach*. Da er ein Schäferhund/Huskymischling ist (der Hund, nicht mein Mann ;-) ), möchte er am liebsten den ganzen Tag „Gassi gehen“. Manchmal wundere ich mich, wie ich noch die Zeit finde, ein Manu zu verfassen.

Hast Du einen Leitspruch, nach dem Du lebst?
Smile and the world smiles back.

Wie ist Dir die Idee zu dieser Geschichte gekommen?
In einer Dienstnacht. Ich hatte in einer Zeitschrift geblättert und da sprang mir ein Artikel über Medikamententests förmlich ins Gesicht. Dabei ging es nicht um Menschen, sondern um Tiere. Mich hatte der Artikel so mitgenommen und berührt, dass er mich lange Zeit nicht losließ. Ich habe lange gebrütet, abgewogen, ob ich solch ein Thema überhaupt in einem Buch packen kann – zudem noch mit Menschen. Wenn man es genau betrachtet, ist es ein sehr ernstes Thema.
Irgendwann hatte ich genug gegrübelt und schrieb einfach drauflos. Ob man es glaubt oder nicht, diese Geschichte habe ich nicht bis ins kleinste Detail geplottet und das war herrlich.
Für „Geflüsterte Lügen“ habe ich zwei Jahre (mit Überarbeitung, Betaphasen und bösen Schreibblockaden) gebraucht, bis die Geschichte zu dem wurde, wie sie heute ist.  Das war echt ein Marathonprojekt.

Nicht zugelassene Medikamente und die tschechische Mafia – das ist schon heikle Themen. Wie sahen Deine Recherchen aus?
Die tschechische Mafia war eine Erfindung meinerseits.  Ob es sie wirklich gibt? Mag sein, mag nicht sein.
Aber die Recherche über die Medikamente erwies sich als schwierig. Ich habe mich an unzählige Institute gewandt, um eine Liste mit nicht in Deutschland zugelassenen Medikamenten zu bekommen. Also, eine schwarze Liste. Niemand wollte mir helfen, was ich traurig fand. Jede Tür wurde mir vor der Nase zugeschlagen, dabei hatte ich nichts Böses im Sinn. Die Reaktionen haben mich aber auch nachdenklich gemacht …

Wie viel von Dir selbst steckt in Deiner Hauptfigur?
Oh, sehr viel . Yvonnes Humor auf alle Fälle. Ihr Gerechtigkeitssinn. Dass „nicht wegsehen“, sondern etwas tun.  Zivilcourage ist sehr wichtig, heutzutage ist sie leider nicht selbstverständlich.
Ihre Sturheit und der Ehrgeiz, etwas zu erreichen.
Der Beruf, bis vor einem dreiviertel Jahr habe ich in dem Pflegeberuf gearbeitet. Mir war wichtig, keinen trockenen Altenheimratgeber zu schreiben – die gibt es wie Sand am Meer.

Autorenseite, Blog, Facebook, Amazon, Lovelybooks o.ä.

Zum Abschluss ein paar Quickies:
Sekt oder Bier? Gar nichts davon. J  Ich trinke keinen Alkohol, aus dem einfachen Grund, weil ich nach einem Glas Sekt unterm Tisch liege.

Schokolade oder Gummibärchen? Schokolade, ganz klar. Ich bin ein Schokijunkie. ;-)

Meer oder Berge? Darf ich auch beides wählen? Beides finde ich schön.

Hund oder Katze? Hund. Katze eher nicht, weil ich eine Katzenhaarallergie habe.

Batman oder der Joker? Batman (oder auch Catwoman) Hauptsache er (sie) bringt Frieden in die Welt.

Danke, liebe Lina, für Deine Vorstellung und weiterhin viel Erfolg!
Ich "kenne" meine Verlagskollegin schon länger über facebook und bin froh, jetzt etwas mehr über sie erfahren zu haben. Ihr Buch klingt auf jeden Fall spannend. Ich bin zwar nicht so der Krimifan, kenn da aber jemandem, dem ich es empfehlen werde.

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