Dienstag, 24. Februar 2015

Und was schreibst Du so - Hope Cavendish

Habt ihr Lust auf eine Zeitreise? Mit Vampiren? Dann seid ihr bei Hope Cavendish und ihrer Zeitgenossen-Reihe genau richtig!




Buchtitel
Zeitgenossen ‒ Gemmas Verwandlung  (Band I)
Zeitgenossen ‒ Kampf gegen die Sybarites  (Band II)
Zeitgenossen ‒ Pakt mit den Rittern des Dan  (Band III)

Genre/Zielgruppe
Genre:  Historische Vampirromane
Zielgruppe:  Erwachsene, die Urban Fantasy und historische Romane mögen

Eigene kurze Vorstellung des Buches
Die Zeitgenossen sind eine historische Vampirromanserie, in deren Mittelpunkt die Vampirin Gemma steht. 1599 in London verwandelt, lernt Gemma im Laufe der Jahrhunderte, was es bedeutet, unsterblich zu sein, und sie erfährt dabei, dass sie trotz allem nicht unverwundbar ist. Sie wird zur Zeitzeugin vieler historischer Ereignisse, erlebt Kriege, Entdeckungen und Revolutionen, begegnet der Liebe, dem Kampf und dem Tod. Verschiedene Zeitgenossen begleiten Gemma auf ihrem Weg – Freunde, Feinde, Mitstreiter, Sterbliche wie Unsterbliche, Unbekannte ebenso wie Berühmtheiten. Sie alle finden ihren Platz in ihrer Geschichte. Ihre Freunde stehen Gemma oft zur Seite, doch ihren Weg muss sie letztendlich selbst finden.

Etwas über Dich
In Braunschweig geboren und aufgewachsen bin ich mittlerweile seit 20 Jahren im Ruhrgebiet verwurzelt. Dort arbeitete ich unter anderem als freie Autorin, Webdesignerin, Bildbearbeiterin und Photoshop-Dozentin – viele Leidenschaften und Interessen führten zu vielen Berufen.
Im Sommer 2013 entschied ich mich, eine weitere Passion zum Beruf zu machen, und veröffentlichte einen Band mit phantastischen Kurzgeschichten sowie mit Gemmas Verwandlung den Auftakt meiner Vampirroman-Serie Zeitgenossen.

Autorenseite, Blog, Facebook, Amazon, Lovelybooks o.ä.

Wie ist Dir die Idee zu dieser Geschichte gekommen?
Als vor ein paar Jahren durch die Twilight-Serie Vampire mal wieder populärer wurden, habe ich mich gefragt, was mich persönlich eigentlich so an diesen Wesen fasziniert. Und die Antwort war: ihre Unsterblichkeit. Mich faszinierte der Gedanke, sehr lange oder gar ewig zu leben und dabei Zeitzeuge vieler historischer Ereignisse und Entwicklungen sein zu können. Wie muss es wohl sein, wenn die Welt um einen herum sich im Laufe der Jahrhunderte verändert? Wie sehr verändert man selbst sich dabei? Oder schafft man es dennoch, sich im Grunde treu zu bleiben? So entstand die Idee, eine Geschichte zu entwickeln, die sich mit diesen Fragen befasst.

Was ist das Besondere an Deiner Reihe?
Wer romantische Fantasy bevorzugt, in deren Mittelpunkt in der Sonne glitzernde, untote Teenager stehen, oder wer eher auf düstere Blutsauger steht, die nur des Nachts umherwandeln und bereits durch einen simplen Holzpflock außer Gefecht gesetzt werden können, der sollte besser die Finger von meiner Serie lassen.
Romantik spielt bei den Zeitgenossen eher eine untergeordnete Rolle, dafür stehen die Themen Freundschaft, Unsterblichkeit, Abenteuer und historische Ereignisse im Vordergrund.

Was macht Deine Hauptfigur aus? Wieso kann nur er/sie diese Geschichte erleben?
Gemma ist auch nach ihrer Verwandlung in eine Vampirin menschlich geblieben. Sie hat zwar verstärkte Sinne und Kräfte, aber noch viele menschliche Schwächen und entwickelt sich erst im Laufe der Serie weiter. Sie ist stur, leidenschaftlich, macht einige Fehler, aber lernt auch daraus.

Wie viel von Dir selbst steckt in Deiner Hauptfigur?
Da man mir gelegentlich auch eine gewisse Sturheit nachsagt, ist dies vermutlich eine der Eigenschaften, die meine Protagonistin von mir hat. :-)

Deine Reihe ist ja gleichzeitig eine Reise durch die Zeit. Wie gut kanntest Du Dich in der jeweiligen Epoche aus bzw. wie hast Du dafür recherchiert?
Die Recherche macht einen großen Anteil meiner Arbeit aus, nicht zuletzt, weil ich die Alltagsgeschichte einer jeweiligen Epoche sehr wichtig und interessant finde. Das Wissen darüber wurde mir in der Schule nicht vermittelt, denn dort ging es immer nur um Zahlen und Schlachten.  Wikipedia bzw. das Internet im Allgemeinen ist eine gute Anlaufadresse für den Start der Recherche, weil ich dort oft Hinweise auf Fachliteratur finde. Letztere lässt sich manchmal mit etwas Glück noch antiquarisch erstehen, zudem gibt es einige gute Fachzeitschriften und Geschichtsmagazine, die immer mal wieder Sonderhefte zu bestimmten Themenschwerpunkten herausgebracht haben. Bei kniffligen Detailfragen versuche ich auch schon mal, über Internetforen Experten aufzutun.

Warum Self-Publishing? Wo siehst Du Vor- wo stecken möglicherweise Nachteile?
Zu den Vorteilen:
1. Ich kann viel eigenverantwortlicher arbeiten, indem ich mich selbst darum kümmere, wer mein Manuskript lektoriert, wie mein Cover gestaltet wird, wie und wo mein Buch vertrieben und wie und wo es vermarktet wird.  Dies bedeutet zwar einen erheblich größeren Arbeitsaufwand für mich, andererseits behalte ich dadurch aber über die verschiedenen Aspekte des Veröffentlichungsprozesses viel größere Kontrolle.
2. Verlage entscheiden nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten, welche Themen sie veröffentlichen und welche Genres sie bedienen – und richten sich hierbei oft nach vermeintlichen Trends. Wenn ich mein Buch selbst veröffentliche, muss ich solche Trends nicht berücksichtigen und muss auch keine Kompromisse eingehen.
3. Ich kann im Großen und Ganzen das Tempo und den Ablauf meines Veröffentlichungsprozesses selbst bestimmen und muss nicht die manchmal jahrelangen Vorlaufzeiten eines Verlages abwarten.
4. Ich behalte alle Rechte an meinem Buch, kann also selbst entscheiden, was wann in welcher Form veröffentlicht wird und entscheide selbst über etwaige Weiterverwertungen.
5. Ich erhalte deutlich höhere Tantiemen als bei einem Verlag.
Zu den Nachteilen:
Man muss sich um alles selber kümmern bzw. für Lektorat, Cover oder andere Arbeitsschritte, die man ggf. nicht selbst erledigen kann,  einen geeigneten Dienstleister finden und ihn selbst finanzieren.  Wem dies zu viel Aufwand ist, der ist sicherlich bei einem Verlag besser aufgehoben.

Hast Du Tipps an andere Selbstverleger?
Eigentlich sind es Tipps, die ich jedem Menschen geben würde, der in seinem Beruf vorankommen möchte. Der erste lautet:  Dranbleiben, einen langen Atem haben, nicht voreilig die Flinte ins Korn werfen. Denn es wird immer wieder Rückschläge geben und nur Beharrlichkeit kann zum Erfolg führen.
Der zweite Tipp: Beharrlichkeit allein reicht natürlich nicht aus, wichtig ist es auch, flexibel zu bleiben und stets bereit zu sein, dazuzulernen und sich weiterzuentwickeln. Wer sich auf seinen Lorbeeren ausruhen möchte und sich einbildet, schon alles zu können oder zu wissen, wird stagnieren ‒ egal in welchem Beruf.
Drittens: Wenn man als Selbstständiger oder Freiberufler arbeitet, sollte man sich auch damit anfreunden können, sich selbst über viele Dinge zu informieren. Üblicherweise nimmt einen niemand an die Hand und erklärt einem, was man alles wissen muss. Technische Abläufe, Vertriebsstrategien, rechtliche Fallstricke usw. ‒  optimalerweise sucht man sich zentrale Anlaufadressen, wie z. B. die http://www.selfpublisherbibel.de, um sich über solche Dinge zu informieren.

Wie geht es mit Dir weiter? Wird es noch mehr/andere Veröffentlichungen von Dir geben?

Selbstverständlich wird die Zeitgenossen-Reihe noch fortgeführt werden und dann schlummern bereits einige Ideen zu Romanen anderer Genres in meiner Schublade. Mal sehen, welche dann als nächstes vorgeholt wird. :-)


Vielen Dank, liebe Hope, für Deine Antworten und alles Gute für die Zukunft! Deine Tipps werde ich mir zu Herzen nehmen.
Für mich als Geschichtsbegeisterte und Vampirfan ist Hopes Serie eindeutig ein Muss!

Wenn ihr jetzt Lust auf ihre Bücher habt oder mehr über sie erfahren wollt, kommt sie und mich auf der Leipziger Buchmesse am Stand des Schattenwelt-Reports besuchen. In Halle 5, Stand 503 c könnt ihr dann gemütlich darin stöbern! Noch mehr Vampirromane gibt es HIER.

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